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Letztes Update: 17.08.2020

ÖHG-Newsletter vom 17.8.2020

ÄNDERUNGEN ZUR ABRECHNUNG von Hebammenleistungen


Die anhaltende Coronapandemie erfordert für die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) dringende Änderungen bei allen Gesundheitsleistungen. Folgende Änderungen betreffen uns:

 

BERATUNGSGESPRÄCH

Die Frist zum Aufschub des Beratungsgespräches bis zum Geburtstermin wird mit 1.9.2020 aufgehoben.

Das Beratungsgespräch hat ab dann wieder zum vorgesehenen Zeitpunkt in der 18. bis 22. Schwangerschaftswoche zu erfolgen und zwar als persönliche Beratung, nicht mehr telemedizinisch.

Das entsprechende Infoschreiben der ÖGK finden Sie hier im Hebammenportal: https://portal.hebammen.at/page/Infoschreiben-1

 

UNTERSCHRIFTSLEISTUNG

Im Falle einer geplanten Hausgeburt oder einer ambulanten Entbindung ist das Formular „Bestätigung über die Vereinbarung betreffend den Modus der Geburt“ (Anlage 6) im Zuge der Abrechnung vorzulegen. Erfolgt die Betreuung ausschließlich telemedizinisch oder telefonisch, wird auf dem Formular auf die Unterschrift der Frau verzichtet.

Bei persönlichem Kontakt (Hausbesuch oder Ordination) hat die Unterschrift so wie vorher zu erfolgen.

Für Leistungen, die persönlich und nicht telefonisch/telemedizinisch durchgeführt wurden, ist immer die Unterschrift der betreuten Frau erforderlich.

 

Telefonische Beratungen bleiben weiterhin bestehen!

Sie können während der Schwangerschaft und im Wochenbett insgesamt maximal 5-mal verrechnet werden. Diese Form der Beratung hat nichts mit der „Betreuung während der Schwangerschaft betreffend den Modus der Geburt“ zu tun, weshalb hierfür NICHT die unterschriebene Anlage 6 erforderlich ist.

 

Für Fragen und Unklarheiten verwenden Sie bitte folgende Mailadresse: gesamtvertrag@hebammen.at

 


ÖHG-Newsletter vom 2.6.2020

Handlungsempfehlungen COVID-19


Die COVID-19 Lockerungsverordnung in der Form vom 29.05.2020 betrifft auch Ihre Arbeit als Hebamme. Wir dürfen Sie daher folgend informieren:

Hebammenordinationen und Hebammenpraxen sind als Einrichtungen des Gesundheitswesens anzusehen. Genauso ist die Durchführung einer Hebammenvisite im häuslichen Umfeld ihrer Klient*in eine Handlung im Rahmen der österreichischen Gesundheitsversorgung. Es ist daher eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen. Dies kann ein MNS oder ein mechanischer Schutzschild sein. Alle bisherigen Empfehlungen bleiben in diesem Bereich aufrecht. Vor allem ist auf eine konsequente Umsetzung der bekannten Hygienemaßnahmen zu achten.

Für die Abhaltung von Geburtsvorbereitungskursen und sonstigen Kursen, die in den Tätigkeitsbereich der Hebamme fallen, empfiehlt das ÖHG folgendes Vorgehen:

- Das Infektionsrisiko ist durch geeignete Präventionskonzepte und Schutzmaßnahmen niedrig zu halten. Das ÖHG empfiehlt diese Maßnahmen in schriftlicher Form festzuhalten. 

- Der Gesundheitszustand der Teilnehmer*innen ist in geeigneter Weise zu überprüfen. 

- Entsprechende Reinigung der Räumlichkeit und Oberflächendesinfektion ist zu gewährleisten.

- Matten, Unterlagen und sonstige Hilfsmittel sind nach Möglichkeit von der Teilnehmer*in selbst mitzubringen.

- Der Eintritt und das Verlassen des Veranstaltungsortes sind so zu organisieren, dass dies geordnet stattfindet. Ein MNS ist dabei zu tragen. Händedesinfektion muss zur Verfügung stehen.

- Zwischen den Teilnehmer*innen ist ein Mindestabstand von 1 Meter einzuhalten. Bei entsprechenden Bewegungsangeboten im Rahmen der Geburtsvorbereitung empfehlen wir diesen Abstand entsprechend größer auf 2 Meter einzuplanen. Partner*innenübungen dürfen nur mit einer im selben Haushalt lebenden Person durchgeführt werden.

- Nach 1 Stunde sollte eine Pause zum Lüften der Räumlichkeiten eingeplant werden.

- Das ÖHG empfiehlt Kurse bis auf weiteres nur in Kleingruppen zu organisieren.


Für Mutterberatungen etc. empfehlen wir entsprechende Zeitfenster einzuführen. Das Tragen eines MNS wird in diesem Bereich unbedingt empfohlen.

Schutzmaterial erhalten Sie je nach Verfügbarkeit bei Ihrer Landesgeschäftsstelle.


Fragen richten Sie bitte an: infocorona@hebammen.at 


Betrifft: Lockerungen im Umgang mit der Corona Pandemie

Information vom 4.5.2020


Ab 01.05.2020 sind kleine Veranstaltungen mit maximal 10 Personen wieder bis auf weiteres erlaubt.

Dabei ist ein Mindestabstand von 1 Meter zwischen den Personen bzw. ein Platzangebot von 10 m2 pro Person einzuhalten. Es ist außerdem durchgehend von allen ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Weiters ist sicherzustellen, dass ausreichend Händedesinfektion zur Verfügung steht und eine gründliche Oberflächendesinfektion durchgeführt werden kann bzw. der Kursraum in kurzen Abständen gereinigt und gut durchgelüftet werden kann.

Das ÖHG empfiehlt, dass Schwangere einen Mund-Nasen-Schutz aufgrund des größeren Atemwiderstandes nicht länger als 60 Minuten tragen sollen und danach eine Pause einzuplanen ist.

Für die Hebamme gilt nach Möglichkeit ebenfalls das Einhalten des Sicherheitsabstandes und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes / FFP2-Maske während der gesamten Veranstaltung. Sollten Sie bereits online Kurse geplant haben, so empfiehlt das ÖHG diese zumindest bis Ende Juni 2020 fortzuführen.

Weitere Hebammenleistungen können unter oben genannten Sicherheitsmaßnahmen ebenfalls nach Ihrer fachlichen Maßgabe durchgeführt werden.

Diese Empfehlungen gelten bis auf weiteres und können sich bei Änderung der aktuellen Lage jederzeit wieder verändern.

Fragen bitte an: infocorona@hebammen.at



ÖHG-Newsletter vom 23.4.2020

Abrechnung von Kassenleistungen


Ab sofort gelten alle Kassenleistungen so wie bei der ÖGK und der BVAEB auch bei der SVS. 

Alle bestehenden Leistungen laut Gesamtvertrag können, wenn erforderlich, telemedizinisch abgerechnet werden.

Auch bei einer telemedizinischen Beratung muss das Wohl von Mutter und Kind gewahrt werden und es muss im Einzelfall von jeder Hebamme selber entschieden werden, ob diese Art der Betreuung ausreichend ist.

Wenn eine telemedizinische Beratung durchgeführt wird, muss die digitale Kommunikationsmöglichkeit den datenschutzrechtlichen Bestimmungen entsprechen.

Leistungen zusammengefasst:

MKP Beratungsgespräch

Falls erforderlich, kann das Beratungsgespräch zu den bekannten vorgegebenen Voraussetzungen während der Pandemiezeit telemedizinisch durchgeführt werden. Falls nicht dringend erforderlich, darf es bis zum Geburtstermin verschoben und abgerechnet werden. 

Tarif in beiden Fällen: € 50,-

Betreuung in der Schwangerschaft und im Wochenbett

Besuche in der Schwangerschaft und im Wochenbett können je nach Erforderlichkeit telemedizinisch, per Hausbesuch oder Ordination durchgeführt werden (Hygieneempfehlungen weiter unten in diesem Text im Login Bereich auf www.hebammen.at / Aktuelles zur Corona-Virus Situation). Die Anzahl der Möglichkeiten in beiden Fällen richtet sich nach der gesamtvertraglichen Regelung.

Tarif für die telemedizinsche Beratung: € 28,50 + € 10,- Strukturpauschale

Zusätzliche Möglichkeit 

Außerhalb der gesamtvertraglichen Regelung gibt es eine weitere Möglichkeit während der Corona Pandemie:

Ist eine zusätzliche kurze Kommunikation per Telefon mit den Frauen notwendig, können pro Frau zusätzlich 5 Telefongespräche insgesamt verrechnet werden.


Die Verhandlung mit den kleinen Kassen obliegt der jeweilig zuständigen Landesgeschäftsstelle, bei Fragen zur möglichen Abrechnung wenden Sie sich an die Leitung in Ihrem Bundesland.

Die Vertragsvereinbarung mit der ÖGK gilt ebenfalls für Versicherte der BVAEB und der SVS, sie ist im Login Bereich für Hebammen auf www.hebammen.at zu lesen.  

Fragen zur Abrechnung bitte an: gesamtvertrag@hebammen.at


ÖHG-Newsletter vom 10.4.2020:

NEUE Ermöglichung Telemedizinischer Beratung für die Zeit der Corona-Pandemie


Das ÖHG konnte aufgrund der anhaltenden Ausgangsbeschränkungen eine Erweiterung der Abrechnungsmodalitäten mit der ÖGK erzielen. Die folgende Vereinbarung ist gültig für die Betreuung aller Frauen.

Alle bestehenden Leistungen laut Gesamtvertrag können, wenn erforderlich und zur Vermeidung von möglichen Ansteckungen in der Ordination oder beim Hausbesuch, telemedizinisch durchgeführt und abgerechnet werden.

Auch bei einer telemedizinischen Leistungserbringung muss das Wohl von Mutter und Kind nach dem Stand der medizinischen Wissenschaft gewahrt werden.

Die Telemedizinische Beratung muss so erbracht werden, dass die Betreuung ähnlich effektiv ist wie bei einer persönlichen Beratung.

Für eine telemedizinische Beratung müssen, mit den technischen Voraussetzungen, die datenschutzrechtlichen Bestimmungen eingehalten werden.

MKP Beratungsgespräch

Wenn das Beratungsgespräch während der Pandemiezeit erforderlich ist, kann es telemedizinisch durchgeführt werden zu den vorgegebenen Voraussetzungen (1 Stunde und Inhalte laut Mutter-Kind-Pass).

Das Beratungsgespräch darf auch verschoben werden und kann bis zum Geburtstermin abgerechnet werden.

Betreuung in der Schwangerschaft und Wochenbettbetreuung

Alle Besuche bzw. telemedizinischen Kontakte in der Schwangerschaft und im Wochenbett haben der gesamtvertraglichen Regelung zu entsprechen.

Zusätzliche Möglichkeit

Falls eine Beratung telefonisch möglich oder nötig ist, können pro Frau zusätzlich 5 Telefongespräche insgesamt (in der Schwangerschaft und im Wochenbett) verrechnet werden.

Die Rechnungslegung erfolgt in üblicher Form OHNE Unterschrift der Frau.

Die Kostenrückerstattung der ÖGK bei einer Betreuung durch eine Wahlhebamme wird, unter Einhaltung der Voraussetzung, in üblicher Höhe erfolgen.

Für die Abrechnung mit der BVAEB gilt dasselbe wie für die ÖGK.

Die Abrechnung mit der SVS und den kleinen Kassen konnte noch nicht geklärt werden, wir informieren Sie umgehend bei einer Anpassung.

Wir bitten Sie, die gesamte Vertragsvereinbarung mit der ÖGK im Login Bereich für Hebammen auf www.hebammen.at zu lesen. Link zum Download: portal.hebammen.at/page/OGK-Telemedizin-PDF


Fragen zur Abrechnung bitte an: gesamtvertrag@hebammen.at 


Schreiben des Bundesministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie vom 26.3.2020

Betrifft: Information zum Umgang mit COVID-19 Abfällen

Abfälle wie Schutzausrüstungen, Untersuchungsbehälter, Textilien etc. die im Zuge von Untersuchungen bei Verdacht auf eine Coronaviren (2019-nCoV)-Infektion in speziellen Untersuchungsräumen und Isolierstationen anfallen, stellen keinen infektiösen Abfall im Sinne des AWG 2002 sowie darauf beruhender Verordnungen dar. Sie sind somit nicht als gefährlicher Abfall einzustufen (ähnlich wie bei Influenza-, HIV- oder Hepatitis B-Viren). Das gilt auch für Einweg-Schutzanzüge, welche unter anderem das Rote Kreuz oder die Polizei bei ihren Ersttestungen verwenden. Aus Gründen der Seuchenprävention ist es aber dennoch angezeigt, solche Abfälle getrennt zu erfassen und einer thermischen Behandlung zuzuführen.

Dabei soll sichergestellt werden, dass diese Abfälle nicht unmittelbar, d.h. „ungeschützt“, gemeinsam mit anderen Abfällen in den Restmüll gegeben werden, sondern in einer gesonderten Umhüllung (z.B. in einem extra Müllbeutel) „getrennt“ erfasst und anschließend einer Entsorgungsschiene zugeführt werden, die ohne weitere manuelle Aufbereitung (= Vermeidung von Kontakt mit Menschen) einer thermischen Behandlung – ggf. nach einer maschinellen M(B)A – unterzogen werden. Das kann (und wird in den meisten Fällen) die Entsorgung über den Restmüll sein.

Abfälle von an 2019-nCoV erkrankten Personen sind gemäß ÖNORM S2104 der Kategorie „Abfälle, die nur innerhalb des medizinischen Bereichs eine Infektions- oder Verletzungsgefahr darstellen können, jedoch nicht wie gefährliche Abfälle entsorgt werden müssen“ zuzuordnen und somit unter den Abfallarten SN 97104, SN 97105 bzw. SN 97103 einzustufen und zu entsorgen.

Abfall aus Infektionsstationen bzw. Quarantänestationen im medizinischen Bereich soll nicht einer nochmaligen Trennung unterzogen, sondern einer direkten Entsorgung zugeführt werden. Analog wäre auch in Haushalten mit positiv getesteten Personen zu verfahren, auch diese Abfälle sind nicht nachträglich, zusätzlich unter menschlicher Kontaktaufnahme (z.B. manuelles Herausklauben von Wertstoffen aus dem Restmüll) zu trennen oder zu behandeln. Einer rein mechanisch-maschinellen Trennung des Restmülls vor einer thermischen Behandlung steht nichts im Wege.


ÖHG-Newsletter vom 31.3.2020:

Schutzausrüstung, Abrechnung, Handlungsempfehlungen des Bundesministeriums

Das BMSGPK hat aktualisierte Handlungsempfehlungen für freiberufliches Gesundheitspersonal veröffentlicht. Bitte finden Sie diese hier im Login Bereich auf www.hebammen.at

Der geschäftsführende Ausschuss des österreichischen Hebammengremiums ist in ständigem Kontakt mit dem Ministerium und den zuständigen Stellen, um auch für freiberufliche Hebammen Kontingente für Schutzmasken, Desinfektionsmittel und Einmalmaterialen zu erhalten. Es wurde uns von Seiten des Gesundheitsministeriums Unterstützung zugesagt. Ihre Landesgeschäftsstellenleiterin wird Sie informieren, sobald diese Kontingente in Ihrem Bundesland verfügbar sind.

Das ÖHG ist weiters darum bemüht, die Abrechnungsmodalitäten mit den Kassen zu optimieren und an die derzeitige Situation anzupassen. Sobald es Ergebnisse gibt, werden wir Sie gesondert darüber informieren.

Mit freundlichen Grüßen,

der Geschäftsführende Ausschuss

des Österreichischen Hebammengremiums

Fragen bitte an: infocorona@hebammen.at


ÖHG-Newseltter vom 30.3.2020:

Der Härtefall-Fonds der Bundesregierung: Anträge ab sofort möglich

Als rasche Erste-Hilfe-Maßnahme für die akute finanzielle Notlage in der Coronakrise hat die Bundesregierung den sogenannten Härtefall-Fonds eingerichtet, mit einem Volumen von vorerst einer Milliarde Euro.

Er unterstützt all jene Selbständigen, die jetzt keine oder mindestens 50% weniger Umsätze haben, bei der Bestreitung ihrer Lebenshaltungskosten. Das Geld ist ein einmaliger Zuschuss und muss nicht zurückgezahlt werden.

Freiberufliche tätige Hebammen gehören als sogenannte Neue Selbständige zu den anspruchsberechtigten Antragstellern. Als Voraussetzung gilt der Nachweis einer wirtschaftlich signifikanten Bedrohung durch COVID-19, von der die selbständige Hebamme betroffen ist.

Als Nachweis wird dabei der Einkommenssteuerbescheid herangezogen, der belegt dass es zu einem Umsatzeinbruch von mindestens 50% zum Vergleichsmonat des Vorjahres gekommen ist.

Wenn der Nachweis für eine Anspruchsberechtigung erbracht werden kann, muss der von der Österreichischen Regierung zur Verfügung gestellte Zuschuss nicht zurückgezahlt werden.

Ein entsprechender Antrag kann bis Ende 2020 auf der Internetseite der Österreichischen Wirtschaftskammer gestellt werden: mein.wko.at/GPDBPortal/haertefonds/haertefondsAntrag.html?~cid=1&dswid=2# Alle Schritte zur Antragstellung sind hier genau erklärt.

Über den Info-Newsletter der WKÖ werden Sie laufend über die Updates zum Härtefall-Fonds informiert. Hier können Sie sich zu diesem Newsletter der WKÖ anmelden: www.wko.at/service/haertefall-fonds-epu-kleinunternehmen.html#heading_Anmeldung


Anfragen bezüglich Härtefall-Fonds bitte an: infocorona@hebammen.at


ÖHG-Newsletter vom 26.3.2020

Telemedizinische Beratung DSGVO-konform

Die CLICKDOC Videosprechstunde ist eine einfache Anwendung und erfüllt alle Vorgaben der DSGVO. Es wird dabei nichts aufgezeichnet. Die Nutzung während der Corona-Krise ist kostenlos und der aktivierte Account kann bis auf Widerruf genutzt werden.

Es können während der Videokonferenz Nachrichten geschrieben werden, diese Anwendung ist bei bestimmten Empfehlungen eine Erleichterung für den Empfänger. Weiteres können während des Chats Dateien übermittelt werden (zB Entlassungsbrief), die bei Gesprächsende nicht mehr abrufbar sind.

Zur Nutzung ist eine Registrierung über die Homepage von CGM (Compu Group Medical) notwendig www.cgm.com/at-corona. Dazu sind nur einige Daten nötig, bei dem Pflichtfeld Arztnummer tragen Sie 123HEB ein und senden die Registrierung ab.

Aufgrund der großen Beteiligung an dieser Möglichkeit, kann die Registrierung einige Stunden dauern. Zu empfehlen ist, das Schulungsvideo anzusehen, da der anschließende Ablauf erleichtert wird.

Diese Möglichkeit der Telemedizinischen Beratung ist eine Empfehlung des ÖHG, aber keine Verpflichtung.


Fragen zu diesem System ausschließlich an: clickdoc.cgmat.at@cgm.com


ÖHG-Newsletter vom 25.3.2020:

Covid-19: Risiko minimieren!

Aus gegebenem Anlass möchte das ÖHG noch einmal ausdrücklich auf Folgendes hinweisen:

Bei Covid-19 positiv getesteten Frauen (oder wenn ein Familienmitglied im gemeinsamen Haushalt positiv getestet wurde) und bei Frauen in Quaran- täne darf ein Hausbesuch nur nach Rücksprache mit dem Amtsarzt erfolgen!

Falls der Hausbesuch dringend ist, wird von der Bezirksgesundheitsbehörde Schutzkleidung gestellt. Es darf keine Hebamme ohne Involvierung des Amtsarztes diese Familie aufsuchen.

Weiters möchten wir freiberuflich tätige Hebammen außerdem darum bitten, folgende vom BMSGPK erlassenen Maßnahmen zur Risikominimierung umzusetzen:

- maximale Einschränkung sämtlicher beruflich nicht unbedingt erforderlichen sozialen Kontakte (siehe Newsletter vom 16.3.2020)

- Täglich vor Dienstantritt persönliche Einschätzung der eigenen Gesundheit (v.a. Fieber, Husten, Kurzatmigkeit) und Dokumentation in einem „Corona-Tagebuch“

- Täglich morgens und abends Fieber messen und dokumentieren

- Beim Auftreten von Krankheitssymptomen, die einen Verdacht auf COVID-19 erwecken, sofortige Einstellung der beruflichen Tätigkeit, Selbstisolation, Meldung an den unmittelbaren Vorgesetzten sowie die zuständige Bezirksverwal-tungsbehörde zwecks Veranlassung der notwendigen Abklärung wie bei COVID-19-Verdachtsfall

- Aufzeichnung aller stattfindenden persönlichen Kontakte

Für alle persönlichen Anfragen direkt an das ÖHG steht Ihnen ab sofort folgende E-Mail Adresse zur Verfügung: infocorona@hebammen.at

Wir danken für Ihre bisherige Kooperation und halten Sie weiter auf dem laufenden. 


ÖHG-Newsletter vom 24.3.2020:

Einkommensentgang durch Corona - Welche Hebammen bekommen jetzt Hilfe?

Die Republik Österreich hat einen Härtefallfonds für Ein-Personen-Unternehmen, Kleinstunternehmen, Neue Selbstständige, freie Dienstnehmer und Non-Profit- Organisationen eingerichtet, der mit insgesamt 1 Milliarde Euro dotiert wird. Mit den Förderungen des Härtefallfonds soll Unternehmen, die von der Corona Krise betroffen sind, geholfen werden.

Abgewickelt werden die Förderungen durch die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) im Auftrag des Bundes.

Hebammen, die ausschließlich freiberuflich tätig sind, gehören zur Gruppe der Neuen Selbständigen, und falls ein Gewerbeschein vorhanden ist, auch zu den Ein-Personen Unternehmen (EPU).

Hilfe aus dem Härtefallfonds erhalten:

• Unternehmen und Selbständige, die direkt oder indirekt vom Corona-Virus betroffen sind – durch Erkrankung oder Quarantäne.

• Unternehmen und Selbständige, die auf Grund der Corona-Pandemie mit massiven Geschäftseinbußen und Zahlungsschwierigkeiten rechnen müssen.

Die entsprechenden Förderrichtlinien werden derzeit gemeinsam mit dem Vizekanzleramt, dem Wirtschafts- und dem Finanzministerium erarbeitet.

Die Stadt und die Wirtschaftskammer Wien leisten einen Zuschuss in Höhe von jeweils 10 Millionen Euro in den „Notlagenfonds der Wirtschaftskammer Wien". Wiener EPUs und Kleinstunternehmen, die in Not geraten sind, stehen in Summe 20 Millionen Euro als Soforthilfe zur Verfügung. Aus diesem Notlagenfonds können jene Ein-Personen- Unternehmen eine Unterstützung erhalten, deren Umsatz um 50% zurückgegangen ist.

www.wko.at/service/aussenwirtschaft/coronavirus-wirtschaftskammer-als-anlaufstelle.html

Härtefallfonds: Melden Sie sich bitte hier zum Newsletter an: www.wko.at/service/haertefall-fonds-epu-kleinunternehmen.html#heading_Anmeldung

Alle Anträge werden erst ab 1. April geprüft und bearbeitet. Details im Informationsblatt: www.wko.at/service/w/Infoblatt-Corona.pdf

Erleichterungen bei Finanzamts-Zahlungen

Folgende Erleichterungen können Selbständige jetzt beim Finanzamt beantragen:

• Herabsetzung der Vorauszahlungen für Einkommen- und Körperschaftssteuer. Wenn keine Einkünfte über 11.000 Euro zu erwarten sind, können die Vorauszahlungen auch auf Null gesetzt werden.

• Stundung/Ratenzahlung der Vorauszahlung für Einkommensteuer

• Nachlass der Stundungszinsen

• Herabsetzung eines bereits verhängten Säumniszuschlags

Das Finanzministerium stellt ein Formular für alle Anträge zur Verfügung: www.bmf.gv.at/public/informationen/coronavirus-hilfe.html

Erleichterungen bei SVS-Beiträgen

Die Sozialversicherung der Selbständigen bietet den Versicherten mehrere Möglichkeiten für schnelle und unbürokratische Hilfe in der Corona Krise:

• Stundung der Beiträge

• Ratenzahlung der Beiträge

• Herabsetzung der vorläufigen Beitragsgrundlage

• Komplette oder teilweise Nachsicht der Verzugszinsen

Folgende Online-Formulare stehen zur Verfügung:

Anträge zu Stundung, Ratenzahlung und Nachsicht der Verzugszinsen: www.sozialversicherung.gv.at/formgen/?portal=svsportal& LO=4& contentid=10007.853637  

Anträge für die Herabsetzung der Beitragsgrundlage: www.sozialversicherung.gv.at/formgen/?portal=svsportal& LO=4& contentid=10007.854309

ÖHG Gremialbeitrag 2020

Ausschließlich freiberuflich tätige Hebammen müssen die Gremialbeiträge für 2020 nicht sofort überweisen, sondern können diese im Oktober begleichen.

Berufsunterbrechungsversicherung

Falls eine solche abgeschlossen wurde, kommt die Versicherung für den Einkommensentgang auch bei behördlich angeordneter Quarantäne und Seuchen

auf. 

Bitte um etwas Geduld, sobald wir alle Informationen zur Beantragung von Geldern aus dem Härtefallfonds haben, werden wir Sie informieren!

Kontakt: infocorona@hebammen.at


ÖHG Presseaussendung vom 20.3.2020:

Coronavirus: Hebammen-Betreuung von Schwangeren und Müttern von Säuglingen auch weiterhin sichergestellt

(Wien/OTS) - Das Österreichische Hebammengremium stellt auf seiner Webseite die wichtigsten Informationen zur Hebammen-Betreuung in der aktuellen Situation zusammen und Antworten auf häufige Fragen von Frauen: www.hebammen.at

Rund 1.600 Frauen bringen in Österreich pro Woche ihr Baby zur Welt. Durch die Coronavirus Pandemie sind sie zunehmend beunruhigt. Sie fragen sich, ob die Geburtshilfe im Krankenhaus auch in Corona-Zeiten funktioniert. Sie machen sich Sorgen, ob der werdende Vater bei der Geburt dabei sein können wird. Sie wollen wissen, ob sie gefahrlos stillen können, auch wenn sie nicht sicher sind, dass sie keine Covid-19-Infektion haben. Und vieles mehr. 

„Die Angst vor einer Infektion mit Covid-19 und deren Folgen ist groß. Ebenso die Verunsicherung unter den schwangeren Frauen und den Müttern von Neugeborenen, und das ist nur allzu verständlich. Doch wir können  beruhigen: Wir Hebammen geben auch in Krisenzeiten unser Bestes. Frauen werden nicht allein gelassen. Wir betreuen die Frauen und ihre Kinder auch in der Zeit der Coronavirus-Pandemie. Das ist sicher“, betont Petra Welskop, Präsidentin des Österreichischen Hebammengremiums, „Allerdings sind die Rahmenbedingungen nun andere, sowohl im Krankenhaus als auch in der freien Praxis. Wir halten uns an strenge Sicherheitsmaßnahmen und müssen so weit wie möglich auf Hausbesuche oder Sprechstunden in der Hebammenordination verzichten, können diese aber oft durch telemedizinische Betreuungen oder telefonische Beratungen ersetzen. Und das bezahlen auch die Krankenkassen. Da haben wir sehr rasch eine Vereinbarung mit der Österreichischen Gesundheitskasse getroffen.“ 

Erhöhte Sicherheitsmaßnahmen der Spitäler zur Eindämmung des Coronavirus gelten auch im Kreißsaal 

„Auch im Krankenhaus gilt: Keine Frau muss sich Sorgen wegen der Geburt machen. Die bestmögliche Betreuung ist weiterhin gesichert. Die Einhaltung der notwendigen und strengen Sicherheitsmaßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus hat jedoch oberste Priorität. Daher kann es sein, dass werdende Mütter andere Bedingungen im Kreißsaal vorfinden als sonst. Zum Beispiel, dass der Vater aus Sicherheitsgründen nicht im Kreißsaal anwesend sein darf. Die Hebamme begleitet jedoch die Geburt und unterstützt die Gebärende. Schließlich dienen die Sicherheitsmaßnahmen dem Schutz der werdenden Eltern und des neugeborenen Babys“, so Beate Kayer vom Österreichischen Hebammengremium.  

Wochenbett-Betreuung und Schwangerenvorsorge mittels Telemedizin 

Hebammen arbeiten häufig auch außerhalb des Krankenhauses, z.B. machen sie Hausbesuche im Zuge der Wochenbettbetreuung der Mutter und des Kindes. Visiten in den ersten Tagen nach der Geburt führen Hebammen auch weiterhin durch - nach Rücksprache mit den Eltern und unter Einhaltung der Hygiene-Maßnahmen. Hebammen-Visiten im Wochenbett können nun aber auch - wenn möglich - telemedizinisch durchgeführt werden, oder – falls das Anliegen per Telefon geklärt werden kann – erfolgt eine telefonische Beratung.  

Beide Leistungen bezahlt die Krankenkasse, wenn eine Kassenhebamme sie erbringt. Erfolgt die telemedizinische Betreuung oder die telefonische Beratung durch eine Wahlhebamme, werden der Wöchnerin im normalen Weg der Kostenerstattung 80 % der Kassentarife rückerstattet.

Informationen für Schwangere und Mütter/Eltern von Babys auf www.hebammen.at 

Was sich durch die Coronavirus-Pandemie an der Hebammen-Betreuung gesunder Frauen und ihrer Kinder und an der Betreuung jener Frauen, die am Coronavirus erkrankt oder in Quarantäne sind oder bei denen der Verdacht auf eine Erkrankung besteht, ändert, darüber informiert das Hebammengremium auf seiner Webseite unter www.hebammen.at/corona


ÖHG-Newsletter vom 19.3.2020:



Frühere Informationen finden Sie im Newsletter Archiv hier im Hebammenportal.