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Letztes Update: 6.7.2021

Update 6.7.2021:

MKP-Beratungsgespräche müssen wieder zwischen 18. und 22. SSW erfolgen

Die ÖGK hat uns informiert, dass Mutter-Kind-Pass Beratungsgespräche wieder in der dafür vorgesehenen Zeit zwischen 18. und 22. SSW zu erfolgen haben und dass sie wieder persönlich durchgeführt werden müssen.

Die Möglichkeit der telemedizinischen und/oder telefonischen Betreuung vor und nach der Geburt bleiben vorerst noch aufrecht.

Während der Corona Pandemie hatte die ÖGK akzeptiert, dass MKP-Hebammen-Beratungen bis zum Geburtstermin durchgeführt und mit der ÖGK abgerechnet werden können. Diese Corona Ausnahmeregelung endet nun. 

Jedoch gilt noch bis 31.7.: Die Beratungen, die aufgrund der Pandemie während der entsprechenden Frist nicht durchgeführt werden konnten, in der Folge jedoch nachgeholt werden/wurden, können kulanter Weise noch bis 31.07.2021 mit der ÖGK verrechnet werden.

Das Schreiben der ÖGK können Sie hier im Hebammenportal nachlesen.

Bitte beachten Sie die neuen Corona Regelungen, die ab 1.7.2021 gelten, nachzulesen auf der Webseite des Sozialministeriums:

https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Coronavirus---Aktuelle-Maßnahmen.html#corona-regelungen-ab-1-juli

Die wichtigsten Regeln in aller Kürze:

Die 3-G-Regel ist der Dreh- und Angelpunkt für die weitere Sicherheit.

Die 3-G-Regel gilt weiterhin in der Betreuung von Familien.

Für ungeimpfte Hebammen bleibt die wöchentliche Testung (Antigen-Test oder PCR-Test) aufrecht.

Bei Gesundheitsdienstleistungen (Hausbesuche, Beratungsgespräche,…) besteht trotz 3-G-Regel eine Verpflichtung von Mund-Nasen-Schutz.

Kurse können mit der Voraussetzung von 3-G durchgeführt werden, es gibt keine Abstandsregelung mehr.


Update 18.5.2021:

Das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz hat neue Informationen veröffentlicht:


Empfehlungen zu Schutzmaßnahmen und Besuchsregelungen in der Geburtshilfe

Sie können dieses Dokument des Ministeriums hier im Hebammenportal downloaden.  


Handlungsempfehlung für niedergelassene nichtärztliche Gesundheitsberufe - Coronavirus SARS-CoV-2 (COVID-19) 

Sie können dieses Dokument des Ministeriums hier im Hebammenportal downloaden. 


Update 23.4.2021:

Das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz hat neue Informationen veröffentlicht:

Behördliche Vorgangsweise bei SARS- CoV-2 Kontaktpersonen: Kontaktpersonennachverfolgung

Sie können dieses Dokument des Ministeriums hier im Hebammenportal downloaden. 

Update 26.3.2021:

Für das Ausstellen eines Covid 19 Testnachweises können Sie auch dieses Formular des Bundesministeriums hier im Hebammenportal finden und herunterladen:

Formular Testnachweis, PDF des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz


ÖHG-Newsletter vom 8.3.2021

Epidemiegesetz geändert: Hebammen dürfen testen und Testnachweise ausstellen

Der Nationalrat hat die Änderung des Epidemiegesetzes 1950 und des COVID-19 Maßnahmengesetzes beschlossen und das wirkt sich auch auf uns Hebammen aus. 

Paragraph 28d EpiG führt nun - neben anderen Berufsgruppen - Hebammen als Berechtigte, auch ohne ärztliche Anordnung Abstriche für Covid-19-Antigentests durchzuführen:

„§ 28d (1) Im Rahmen von Screenings zur Bekämpfung der Ausbreitung des Erregers SARS-CoV-2 (COVID-19) sind

...

3. Hebammen gemäß Hebammengesetz, BGBl. Nr. 310/1994,

...

auch ohne ärztliche Anordnung berechtigt, Abstriche aus Nase und Rachen einschließlich Point-of-Care- Covid-19-Antigen-Tests zu diagnostischen Zwecken durchzuführen. Für Berufsangehörige gilt die Meldepflicht gemäß den §§ 2 und 3, soweit nicht eine Meldung durch die gemäß den §§ 3 oder 28c verpflichtete Person oder Einrichtung erfolgt."

Sie finden die Verordnung im Original HIER auf der Webseite des Gesundheitsministeriums.

Zusammenfassung:

Hebammen dürfen nun also Covid-19-Antigentests durchführen. Wir möchten Sie außerdem darauf hinweisen, dass ein positiver Antigentest die Meldeverpflichtung gemäß § 2 Epidemiegesetz auslöst. Meldepflichtige Personen, also auch Hebammen, sind demnach verpflichtet, einen positiven Antigen-Test als COVID-19-Fall umgehend an die zuständige Bezirksverwaltungsbehörde melden. 

Zusätzlich dazu haben wir mit dem Ministerium Rücksprache gehalten, um zu klären, ob Hebammen auch berechtigt sind, Nachweise über eine erfolgte Covid-19- AG Testung auszustellen. Die Antwort lautet: Ja!  

Ergänzend möchten wir anmerken, dass nur Hebammen, die die Berechtigung zur freiberuflichen Berufsausübung haben, Tests auf „Honorarbasis“ durchführen dürfen. Freiberufliche Hebammen sind daher berechtigt, beispielsweise Testnachweise für den Besuch körpernaher Dienstleistungen auszustellen. 

Ein dafür vorgesehenes Formular, können Sie im Hebammenportal finden und herunterladen:

Formular Corona Testung - Wordfile 

Außerdem finden Sie im hier im Hebammenportal auch zwei PDFs des BMSGPK-Gesundheit:

 Aktualisierte Information über die Berufsrechte der Gesundheitsberufe im Zusammenhang mit COVID-19-Testungen, vom 1.3.2021

Information über die Ausstellung von Nachweisen im Zusammenhang mit COVID-19-Testungen, vom 2.3.2021


An dieser Stelle dürfen wir Sie außerdem darüber informieren, dass für medizinische Dienstleistungen wie den Besuch in der Hebammenordination, Wochenbettvisiten, etc., kein „Freitesten“ nötig ist. 


Wenn Sie dazu Fragen haben, dann schicken Sie uns bitte ein E-Mail an: infocorona@hebammen.at 


ÖHG-Newsletter vom 25.1.2021

Ab heute: Maskenpflicht, Testpflicht, Mindestabstand

Ab Montag, 25.1.2021, gelten neue Bestimmungen im Umgang mit der Corona Pandemie, die auch uns Hebammen betreffen:

Hebammen müssen sich ab heute wöchentlich testen lassen. In allen Bundesländern wurden Teststationen eingerichtet, wo Sie kostenlos einen AG Test durchführen lassen können. 

Als Angehörige eines Gesundheitsberufs müssen Sie jedoch trotz negativen Testergebnisses und bereits erfolgter Impfung gegen Covid-19 eine FFP2 Maske tragen. (Quelle: Coronavirus - Aktuelle Maßnahmen (sozialministerium.at))

Sollten Sie Geburtsvorbereitungskurse durchführen, so ist außerdem darauf zu achten, den vorgeschriebenen Mindestabstand von 2 Metern zwischen haushaltsfremden Personen einzuhalten. Die Hebamme und ggf. der anwesende Partner / die Partnerin haben während der Veranstaltung durchgängig eine FFP2 Maske zu tragen. Für die Schwangere ist ein eng anliegender, den Mund- und Nasenbereich abdeckender Schutz ausreichend. Ein Präventions– und Hygienekonzept sollte in schriftlicher Form vorliegen.

Dasselbe Vorgehen gilt für Rückbildungskurse.

Weiters möchten wir Sie darüber informieren, dass nach Einschätzung des Covid-19-Krisenstabes im Gesundheitsministerium die Leitung von Stillgruppen und Babymassage Kurse als Dienstleistungen zu Aus- und Fortbildungszwecken anzusehen sind und daher jeweils nur gegenüber einer Person oder Personen aus demselben Haushalt erbracht werden dürfen. 

Wenn Sie dazu Fragen haben, dann schicken Sie uns bitte ein E-Mail an: infocorona@hebammen.at 


24.1.2021

Aktuelle Informationen und Links zur Corona Schutzimpfung 

Das Österreichische Hebammengremium unterstützt die österreichische Impfstrategie und die Aktion „Österreich impft“, da wir dies als  wichtigen Schritt zur Beendigung der aktuellen Covid-19 Pandemie sehen.

Wir Hebammen sehen es als unsere professionelle und ethische Pflicht, nicht nur uns selbst als Gesundheitspersonal vor einer möglichen Erkrankung zu schützen, sondern vor allem sind wir auch dem Schutz der uns anvertrauten Frauen und Neugeboren und ihrer Familien verpflichtet.

Folgende Stellungnahmen der ÖGGG empfehlen wir Ihnen zu lesen. Mit Klick auf den Titel kommen Sie zum PDF der Stellungnahme, das wir hiermit Hebammenportal zum Download für Sie bereithalten:

Stellungnahme der OEGGG zum Tragen einer FFP2-Maske während der Schwangerschaft

Stellungnahme der OEGGG zum Thema COVID-19 Impfung für Frauen mit Kinderwunsch, Schwangere und stillende Frauen


ÖHG-Newsletter vom 19.1.2021

Gesundheitsministerium stellt klar: Geburtsvorbereitungskurse sind erlaubt 

Wir haben heute erfreuliche Nachrichten für Sie: 

Das ÖHG hat nach Austausch mit dem Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz eine neue Klarstellung zur Abhaltung von Geburtsvorbereitungskursen durch Hebammen erreichen können. Wir freuen uns, dass die Gespräche erfolgreich waren, und dürfen Sie über folgendes zukünftiges Vorgehen informieren.

Geburtsvorbereitungskurse sind als Gesundheits- und Pflegedienstleistungen nach § 5 der aktuell gültigen 2. COVID-19-Notmaßnahmenverordnung erlaubt.

Folgende Regelungen gelten hierfür:

· Gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ist ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten.

· Kund*innen haben eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und eng anliegende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen.

· Der/die Betreiber*in hat sicherzustellen, dass er/sie und seine/ihre Mitarbeiter*innen bei Kund*innenkontakt eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und eng anliegende mechanische Schutzvorrichtung tragen, sofern zwischen den Personen keine sonstige geeignete Schutzvorrichtung zur räumlichen Trennung vorhanden ist, die das gleiche Schutzniveau gewährleistet.

Weiters möchten wir Sie darauf hinweisen, dass zwei verpflichtende Maßnahmen in Vorbereitung sind: das Tragen einer FFP2-Maske und die Ausdehnung des Mindestabstands auf 2 Meter. Bitte berücksichtigen Sie das bei Ihrer möglichen Planung. 

Wenn Sie dazu Fragen haben, dann schicken Sie uns bitte ein E-Mail an: infocorona@hebammen.at 


Es gibt neue bzw. aktualisierte Handlungsempfehlungen des Bundesministeriums rund um den Umgang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (COVID-19):

Bitte lesen Sie die im Folgenden genannten PDFs des Bundesministeriums, die wir Ihnen hier im Hebammenportal zur Verfügung stellen, aufmerksam und beachten Sie die Handlungsempfehlungen.

Handlungsempfehlung für niedergelassene nichtärztliche Gesundheitsberufe, Coronavirus SARS-CoV-2 (COVID-19)

22.12.2020


Kurzinformation für Gesundheitspersonal: COVID-19- Impfstoffe auf mRNA Basis

Stand: 15. Dezember 2020


COVID-19-Impfungen: Empfehlungen des Nationalen Impfgremiums zur Priorisierung

Version 2.1, Stand: 26.12.2020


Fragen richten Sie bitte per Mail an infocorona@hebammen.at 


ÖHG-Newsletter vom 23.11.2020

COVID-19: MKP-Beratungsgespräch kann wieder aufgeschoben werden.  


Aufgrund der aktuellen Situation ist dem Ersuchen des ÖHG, die MKP-Beratungen nach Möglichkeit auch außerhalb der dafür vorgesehen Frist durchführen zu können, stattgegeben worden. 

Wir können Ihnen daher mitteilen, dass die Mutter-Kind-Pass Hebammen-Beratung, welche nicht akut stattfinden muss, wieder bis zum errechneten Geburtstermin durchgeführt werden kann. Diese Möglichkeit gilt für ALLE Kassen.

Diese Vorgehensweise gilt bis auf Widerruf. 

Die Krankenkassen orientieren sich hierbei an den Vorgaben des Familienministeriums. Im Falle eines Widerrufs werden wir Sie rechtzeitig informieren. 

Fragen bitte an: gesamtvertrag@hebammen.at


ÖHG-Newsletter vom 2.11.2020

Ab 3. November in Kraft: COVID-19 Schutzmaßnahmenverordnung


Die ab 3.November 2020 geltende aktuelle Fassung der COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung (COVID-19-SchuMaV) hat, betrifft auch Ihre Tätigkeit als freiberuflich tätige Hebamme.

Alle Veranstaltungen, wie Geburtsvorbereitungs- und Rückbildungskurse, sind abzusagen und nach Möglichkeit wieder online durchzuführen. Dies gilt auch für Mutter-Kind Treffs, Stillgruppen etc. 

Das Mutter-Kind-Pass Gespräch kann weiterhin in Ihrer Ordination stattfinden, sofern geeignete Schutzmaßnahmen ergriffen wurden, die das Infektionsrisiko minimieren. Das ÖHG rät, dass dieses Präventionskonzept in schriftlicher Form vorliegt. Das Tragen einer den Mund-Nasenbereich abdeckenden und eng anliegende Schutzvorrichtung ist vorgeschrieben. Die Hebamme sollte daher einen medizinischen MNS bzw. eine FFP2 Maske während des Gesprächs tragen. Weiters empfehlen wir, die Frauen darauf hinzuweisen, dass bei Krankheitssymptomen das Betreten der Ordination untersagt ist und Frauen das Gespräch derzeit ohne Begleitperson in Anspruch nehmen sollen. Es besteht, wie bereits bekannt, auch wieder die Möglichkeit das MKP-Gespräch telemedizinisch zu erbringen.

Für Schwangerschaftsvorsorgen, die in der Ordination durchgeführt werden, gilt dasselbe Vorgehen, wie für das MKP Gespräch.

Für Wochenbettvisiten gelten wieder dieselben Maßnahmen, wie beim ersten Lockdown im März 2020. Dringend nötige Hausbesuche können, unter Einhaltung der verordneten Schutzmaßnahmen, durchgeführt werden. Die Einschätzung der Dringlichkeit obliegt wie gehabt Ihrer fachlichen Expertise. Betreffend telemedizinischer Betreuung gelten die bisherigen Vereinbarungen weiter.

Über die Vorgehensweise für die Betreuung COVID-19 positiv getesteter Frauen oder Verdachtsfällen wurden Sie bereits von Ihrer Landesgeschäftsstelle unterrichtet. Informationen zum Bezug von Schutzkleidung erhalten Sie wie gewohnt bei Ihrer LGS.

Weiterführende Informationen zur Verordnung finden Sie hier: https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Coronavirus---Aktuelle-Ma%C3%9Fnahmen.html 

Fragen richten Sie bitte an ihre zuständige Landesgeschäftsstellenleitung oder infocorona@hebammen.at 


ÖHG-Newsletter vom 27.10.2020

MKP-Beratungsgespräch während der Corona-Pandemie


Aufgrund der derzeitigen Situation mit den steigenden Corona Zahlen in Österreich haben wir neuerliche Gespräche mit der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) geführt. Das Bestreben des ÖHG war, die Pandemieregelung für das MKP-Beratungsgespräch von April 2020 wieder aufzunehmen.

Ab sofort kann das Beratungsgespräch wieder telemedizinisch erbracht werden.

Das Aufschieben bis zum Geburtstermin ist für die ÖGK derzeit nicht möglich.

Im Frühjahr hat das Bundesministerium für Arbeit, Familie und Jugend (Familienministerium) mit Einführung der Ausgangsbeschränkungen eine entsprechende Anweisung erteilt, weswegen die Möglichkeit der Verrechenbarkeit außerhalb der vorgesehenen Frist (18. bis 22. SSW) bestand. Diese gibt es derzeit nicht.

Anfragen bei Unklarheiten bitte an gesamtvertrag@hebammen.at


ÖHG-Newsletter vom 23.10.2020

COVID-19 Handlungsempfehlung


Die aktuelle Änderung der gültigen COVID-19 Maßnahmenverordnung in der Form vom 22.10.2020 betrifft besonders Hebammen, die Kurse anbieten und Veranstaltungen organisieren. Das Österreichische Hebammengremium möchte Sie deshalb über die Auswirkung auf Ihr Kursangebot informieren.

Das Tragen von Gesichtsschildern ist nach einer Übergangsfrist mit 7.11.2020 verboten. Es darf ab dann ausschließlich ein den Mund-Nasenbereich eng umschließender Schutz verwendet werden.

Für die Abhaltung von Geburtsvorbereitungskursen und sonstigen Kursangeboten, die in den direkten Tätigkeitsbereich der Hebamme fallen, informiert das ÖHG folgend als Zusammenfassung zur Verordnung: 

Für Kurse, die in geschlossenen Räumen stattfinden und welche nicht von der Bezirksverwaltungsbehörde genehmigt sind, sind max. 6 erwachsene Personen und 6 minderjährige Kinder zuzüglich der Kursleiter*in erlaubt. 

Es ist von allen Teilnehmer*innen ein MNS zu tragen und auf die konsequente Einhaltung eines 1 m Abstandes zwischen haushaltsfremden Personen zu achten. Falls Ihr Kurskonzept Bewegungseinheiten enthält, kann es sinnvoll sein, den Mindestabstand dementsprechend zu vergrößern. Wir weisen außerdem darauf hin, dass in diesem Rahmen eine Darreichung von Lebensmitteln und Getränken nicht zulässig ist.

Ein verschriftlichtes Präventions- und Hygienekonzept muss vorliegen (siehe ÖHG Newsletter vom 2.6.2020). Um im Verdachtsfall ein lückenloses Kontaktpersonen Tracing durchführen zu können, ist eine datenschutzkonforme Erhebung und Speicherung der Kontaktdaten der Teilnehmer*innen für 28 Tage zu gewährleisten.

Sollte es in Ihrem Bezirk zu einer Rotschaltung der Corona-Ampel kommen, so empfiehlt das ÖHG, KEINE Kurse abzuhalten oder auf eine Online Veranstaltung umzustellen. Weiters ist den von der lokalen Gesundheitsbehörde erlassenen Maßnahmen Folge zu leisten. 

Bei Veranstaltungen, bei denen mehr als 6 Teilnehmer*innen erwartet werden, müssen fixe Sitzplätze vorgegeben sein und es ist bei der Bezirksverwaltungsbehörde unter Vorlage eines beigefügten Präventionskonzepts eine Bewilligung einzuholen. Ein MNS muss jedenfalls getragen werden. 

Ein Präventionskonzept hat folgende Punkte zu enthalten:

1. spezifische Hygienevorgaben,

2. Regelungen zum Verhalten bei Auftreten einer SARS-CoV-2-Infektion,

3. Regelungen betreffend die Nutzung sanitärer Einrichtungen,

4. Regelungen zur Steuerung des Teilnehmer*innenaufkommens,

5. Vorgaben zur Schulung der Teilnehmer*innen in Bezug auf Hygienemaßnahmen.

Das Österreichische Hebammengremium übermittelt hiermit eine Erläuterung zur Verordnung von 22. Oktober 2020 COVID-19-Maßnahmenverordnung, die Verantwortung über das Abhalten von Kursen liegt bei der Kursleiter*in. Hier finden Sie die gesamte Verordnung zum Nachlesen: www.ris.bka.gv.at/Dokumente/BgblAuth/BGBLA_2020_II_455/BGBLA_2020_II_455.html?fbclid=IwAR3gDsLH57nv1E72N8BW-_SbRhj_aO9x-57mK158ysENUcQGvMNlaLtTe8I 

Fragen richten Sie bitte an Ihre zuständige Landesgeschäftsstelle oder per Mail an infocorona@hebammen.at 


ÖHG-Newsletter vom 17.8.2020

ÄNDERUNGEN ZUR ABRECHNUNG von Hebammenleistungen


Die anhaltende Coronapandemie erfordert für die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) dringende Änderungen bei allen Gesundheitsleistungen. Folgende Änderungen betreffen uns:

 

BERATUNGSGESPRÄCH

Die Frist zum Aufschub des Beratungsgespräches bis zum Geburtstermin wird mit 1.9.2020 aufgehoben.

Das Beratungsgespräch hat ab dann wieder zum vorgesehenen Zeitpunkt in der 18. bis 22. Schwangerschaftswoche zu erfolgen und zwar als persönliche Beratung, nicht mehr telemedizinisch.

Das entsprechende Infoschreiben der ÖGK finden Sie hier im Hebammenportal: https://portal.hebammen.at/page/Infoschreiben-1

 

UNTERSCHRIFTSLEISTUNG

Im Falle einer geplanten Hausgeburt oder einer ambulanten Entbindung ist das Formular „Bestätigung über die Vereinbarung betreffend den Modus der Geburt“ (Anlage 6) im Zuge der Abrechnung vorzulegen. Erfolgt die Betreuung ausschließlich telemedizinisch oder telefonisch, wird auf dem Formular auf die Unterschrift der Frau verzichtet.

Bei persönlichem Kontakt (Hausbesuch oder Ordination) hat die Unterschrift so wie vorher zu erfolgen.

Für Leistungen, die persönlich und nicht telefonisch/telemedizinisch durchgeführt wurden, ist immer die Unterschrift der betreuten Frau erforderlich.

 

Telefonische Beratungen bleiben weiterhin bestehen!

Sie können während der Schwangerschaft und im Wochenbett insgesamt maximal 5-mal verrechnet werden. Diese Form der Beratung hat nichts mit der „Betreuung während der Schwangerschaft betreffend den Modus der Geburt“ zu tun, weshalb hierfür NICHT die unterschriebene Anlage 6 erforderlich ist.

 

Für Fragen und Unklarheiten verwenden Sie bitte folgende Mailadresse: gesamtvertrag@hebammen.at

 


ÖHG-Newsletter vom 2.6.2020

Handlungsempfehlungen COVID-19


Die COVID-19 Lockerungsverordnung in der Form vom 29.05.2020 betrifft auch Ihre Arbeit als Hebamme. Wir dürfen Sie daher folgend informieren:

Hebammenordinationen und Hebammenpraxen sind als Einrichtungen des Gesundheitswesens anzusehen. Genauso ist die Durchführung einer Hebammenvisite im häuslichen Umfeld ihrer Klient*in eine Handlung im Rahmen der österreichischen Gesundheitsversorgung. Es ist daher eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen. Dies kann ein MNS oder ein mechanischer Schutzschild sein. Alle bisherigen Empfehlungen bleiben in diesem Bereich aufrecht. Vor allem ist auf eine konsequente Umsetzung der bekannten Hygienemaßnahmen zu achten.

Für die Abhaltung von Geburtsvorbereitungskursen und sonstigen Kursen, die in den Tätigkeitsbereich der Hebamme fallen, empfiehlt das ÖHG folgendes Vorgehen:

- Das Infektionsrisiko ist durch geeignete Präventionskonzepte und Schutzmaßnahmen niedrig zu halten. Das ÖHG empfiehlt diese Maßnahmen in schriftlicher Form festzuhalten. 

- Der Gesundheitszustand der Teilnehmer*innen ist in geeigneter Weise zu überprüfen. 

- Entsprechende Reinigung der Räumlichkeit und Oberflächendesinfektion ist zu gewährleisten.

- Matten, Unterlagen und sonstige Hilfsmittel sind nach Möglichkeit von der Teilnehmer*in selbst mitzubringen.

- Der Eintritt und das Verlassen des Veranstaltungsortes sind so zu organisieren, dass dies geordnet stattfindet. Ein MNS ist dabei zu tragen. Händedesinfektion muss zur Verfügung stehen.

- Zwischen den Teilnehmer*innen ist ein Mindestabstand von 1 Meter einzuhalten. Bei entsprechenden Bewegungsangeboten im Rahmen der Geburtsvorbereitung empfehlen wir diesen Abstand entsprechend größer auf 2 Meter einzuplanen. Partner*innenübungen dürfen nur mit einer im selben Haushalt lebenden Person durchgeführt werden.

- Nach 1 Stunde sollte eine Pause zum Lüften der Räumlichkeiten eingeplant werden.

- Das ÖHG empfiehlt Kurse bis auf weiteres nur in Kleingruppen zu organisieren.


Für Mutterberatungen etc. empfehlen wir entsprechende Zeitfenster einzuführen. Das Tragen eines MNS wird in diesem Bereich unbedingt empfohlen.

Schutzmaterial erhalten Sie je nach Verfügbarkeit bei Ihrer Landesgeschäftsstelle.


Fragen richten Sie bitte an: infocorona@hebammen.at 


Betrifft: Lockerungen im Umgang mit der Corona Pandemie

Information vom 4.5.2020


Ab 01.05.2020 sind kleine Veranstaltungen mit maximal 10 Personen wieder bis auf weiteres erlaubt.

Dabei ist ein Mindestabstand von 1 Meter zwischen den Personen bzw. ein Platzangebot von 10 m2 pro Person einzuhalten. Es ist außerdem durchgehend von allen ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Weiters ist sicherzustellen, dass ausreichend Händedesinfektion zur Verfügung steht und eine gründliche Oberflächendesinfektion durchgeführt werden kann bzw. der Kursraum in kurzen Abständen gereinigt und gut durchgelüftet werden kann.

Das ÖHG empfiehlt, dass Schwangere einen Mund-Nasen-Schutz aufgrund des größeren Atemwiderstandes nicht länger als 60 Minuten tragen sollen und danach eine Pause einzuplanen ist.

Für die Hebamme gilt nach Möglichkeit ebenfalls das Einhalten des Sicherheitsabstandes und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes / FFP2-Maske während der gesamten Veranstaltung. Sollten Sie bereits online Kurse geplant haben, so empfiehlt das ÖHG diese zumindest bis Ende Juni 2020 fortzuführen.

Weitere Hebammenleistungen können unter oben genannten Sicherheitsmaßnahmen ebenfalls nach Ihrer fachlichen Maßgabe durchgeführt werden.

Diese Empfehlungen gelten bis auf weiteres und können sich bei Änderung der aktuellen Lage jederzeit wieder verändern.

Fragen bitte an: infocorona@hebammen.at



ÖHG-Newsletter vom 23.4.2020

Abrechnung von Kassenleistungen


Ab sofort gelten alle Kassenleistungen so wie bei der ÖGK und der BVAEB auch bei der SVS. 

Alle bestehenden Leistungen laut Gesamtvertrag können, wenn erforderlich, telemedizinisch abgerechnet werden.

Auch bei einer telemedizinischen Beratung muss das Wohl von Mutter und Kind gewahrt werden und es muss im Einzelfall von jeder Hebamme selber entschieden werden, ob diese Art der Betreuung ausreichend ist.

Wenn eine telemedizinische Beratung durchgeführt wird, muss die digitale Kommunikationsmöglichkeit den datenschutzrechtlichen Bestimmungen entsprechen.

Leistungen zusammengefasst:

MKP Beratungsgespräch

Falls erforderlich, kann das Beratungsgespräch zu den bekannten vorgegebenen Voraussetzungen während der Pandemiezeit telemedizinisch durchgeführt werden. Falls nicht dringend erforderlich, darf es bis zum Geburtstermin verschoben und abgerechnet werden. 

Tarif in beiden Fällen: € 50,-

Betreuung in der Schwangerschaft und im Wochenbett

Besuche in der Schwangerschaft und im Wochenbett können je nach Erforderlichkeit telemedizinisch, per Hausbesuch oder Ordination durchgeführt werden (Hygieneempfehlungen weiter unten in diesem Text im Login Bereich auf www.hebammen.at / Aktuelles zur Corona-Virus Situation). Die Anzahl der Möglichkeiten in beiden Fällen richtet sich nach der gesamtvertraglichen Regelung.

Tarif für die telemedizinsche Beratung: € 28,50 + € 10,- Strukturpauschale

Zusätzliche Möglichkeit 

Außerhalb der gesamtvertraglichen Regelung gibt es eine weitere Möglichkeit während der Corona Pandemie:

Ist eine zusätzliche kurze Kommunikation per Telefon mit den Frauen notwendig, können pro Frau zusätzlich 5 Telefongespräche insgesamt verrechnet werden.


Die Verhandlung mit den kleinen Kassen obliegt der jeweilig zuständigen Landesgeschäftsstelle, bei Fragen zur möglichen Abrechnung wenden Sie sich an die Leitung in Ihrem Bundesland.

Die Vertragsvereinbarung mit der ÖGK gilt ebenfalls für Versicherte der BVAEB und der SVS, sie ist im Login Bereich für Hebammen auf www.hebammen.at zu lesen.  

Fragen zur Abrechnung bitte an: gesamtvertrag@hebammen.at


Frühere Informationen finden Sie im Newsletter Archiv hier im Hebammenportal.