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Letztes Update: 22.11.2021

ÖHG Newsletter, 22.11.2021:

Lockdown ab heute - Informationen für die Berufsausübung der Hebamme

Seit heute befindet sich ganz Österreich wieder im sogenannten Lockdown. Für unsere Hebammentätigkeit ändert sich dadurch bis auf weiteres nichts. Wir informieren Sie weiterhin so rasch wie möglich per ÖHG Newsletter über alle Änderungen von Maßnahmen.

Als Rahmen für unsere Tätigkeit als Hebamme gilt nach wie vor die am 1. November in Kraft getretene 3. COVID-19-Maßnahmenverordnung (MV). Dazu haben wir am 2.11. einen ÖHG Newsletter verschickt. Diesen können Sie hier im Newsletter Archiv des Hebammenportals downloaden bzw. nachlesen.

Die aktuelle Maßnahmenverordnung in Kürze für Sie zusammengefasst:

Hebammen gelten als Leistungserbringer*innen von Gesundheitsdienstleistungen und müssen daher bei der Erbringung der Gesundheitsdienstleistung in geschlossenen Räumen folgende zwei Auflagen erfüllen:

1. einen gültigen 2,5G-Nachweis (geimpft, genesen oder negativ PCR-getestet) erbringen

und gleichzeitig

2. durchgehend eine FFP2 Maske tragen.

Die Gültigkeitsdauer der jeweiligen Nachweisformen (kann in einigen Bundesländern verkürzt sein) ist unbedingt zu beachten. Eine Überschreitung dieser ist nicht zulässig.

Für Patient*innen und Klient*innen gilt die 3G Regel nicht. Es ist jedoch zu beachten, dass gemäß §11 (2) Patienten, Besucher und Begleitpersonen Orte, an denen Gesundheitsdienstleistungen erbracht werden, nur betreten dürfen, wenn sie in geschlossenen Räumen eine Maske tragen.

Für Schwangere ist das Tragen eines einfachen Mund-Nasen Schutzes ausreichend.

SCHUTZMATERIAL BEKOMMEN SIE NACH WIE VOR IN IHRER LANDESGESCHÄFTSSTELLE!

Für Geburtsvorbereitungskurse und andere Kurse gilt nach wie vor die Informationen des ÖHG Newsletters vom 19.1.2021! Diesen Newsletter finden Sie ebenfalls hier im Newsletter Archiv des Hebammenportals.

Geburtsvorbereitungskurse sind als Gesundheits- und Pflegedienstleistungen nach § 5 der aktuell gültigen 2. COVID-19- Notmaßnahmenverordnung erlaubt.

Folgende Regelungen gelten hierfür:

· Gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ist ein Abstand von mindestens zwei Metern einzuhalten.

· Kund*innen haben eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und eng anliegende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen.

· Der/die Betreiber*in hat sicherzustellen, dass er/sie und seine/ihre Mitarbeiter*innen bei Kund*innenkontakt eine FFP2 Maske tragen, sofern zwischen den Personen keine sonstige geeignete Schutzvorrichtung zur räumlichen Trennung vorhanden ist, die das gleiche Schutzniveau gewährleistet.

Rückfragen bitte an Ihre zuständige Landesgeschäftsstelle oder an infocorona@hebammen.at


ÖHG Newsletter, 2.11.2021:

3. COVID-19-Maßnahmenverordnung betrifft auch die Tätigkeit der Hebammen

Die gestern in Kraft getretene 3. COVID-19-Maßnahmenverordnung (MV) betrifft auch die Tätigkeit der Hebammen. 

Hier finden Sie die entsprechenden rechtlichen Informationen auf der Webseite des Sozialministeriums. 

Hebammen gelten als Leistungserbringer*innen von Gesundheitsdienstleistungen und daher gilt für Hebammen ab 1. November 2021 gemäß § 11 Abs. 3 iVm § 10 Abs. 3 der 3.COVID-19-MV die Verpflichtung, einen Nachweis über eine geringe epidemiologische Gefahr iSd. § 1 Abs. 2 zu erbringen, samt gleichzeitig geltender Maskenpflicht.

Bei der Erbringung der Gesundheitsdienstleistung in geschlossenen Räumen müssen Sie als Hebamme also gemäß der 3. COVID-19-MV folgende zwei Auflagen erfüllen:

1. ein gültiger 3 G-Nachweis (gem. § 1 Abs. 2 3. COVID-19-MV) 

und gleichzeitig 

2. durchgehendes Tragen einer den Mund- und Nasenbereich abdeckenden und enganliegenden mechanischen Schutzvorrichtung (FFP2 Masken) in geschlossenen Räumen.

Die Gültigkeitsdauer der jeweiligen Nachweisformen (kann in einigen Bundesländern verkürzt sein) ist unbedingt zu beachten. Eine Überschreitung dieser ist nicht zulässig. 

Bitte beachten Sie weiters, dass es jederzeit zur Verschärfung der 3 G Regel kommen kann. Wie in den Medien kolportiert, wird bereits ab 8.11.2021 die 2,5 G Regel gelten. Das bedeutet, dass für Personen, die nicht geimpft sind und keinen gültigen Antikörpernachweis haben, nur mehr ein PCR Test als Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr zulässig ist.

Als Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr gemäß § 1 Abs. 2 der 3. COVID-19-MV gilt ab 1. November 2021 folgender Nachweis:

1. "1G-Nachweis" (geimpft): Nachweis über eine mit einem zentral zugelassenen Impfstoff gegen COVID-19 erfolgte 

a) Zweitimpfung, wobei diese nicht länger als 360 Tage zurückliegen darf und zwischen der Erst- und Zweitimpfung mindestens 14 Tage verstrichen sein müssen,

b) Impfung ab dem 22. Tag nach der Impfung bei Impfstoffen, bei denen nur eine Impfung vorgesehen ist, wobei diese nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf,

c) Impfung, sofern mindestens 21 Tage vor der Impfung ein positiver molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2 bzw. vor der Impfung ein Nachweis über neutralisierende Antikörper vorlag, wobei die Impfung nicht länger als 360 Tage zurückliegen darf, oder

d) weitere Impfung, wobei diese nicht länger als 360 Tage zurückliegen darf und zwischen dieser und einer Impfung im Sinne der

aa) lit. a oder c mindestens 120 Tage oder

bb) lit. b mindestens 14 Tage

verstrichen sein müssen;

2. "2G-Nachweis" (geimpft oder genesen): Nachweis gemäß Z 1 oder ein

a) Genesungsnachweis über eine in den letzten 180 Tagen überstandene Infektion mit SARS-CoV-2 oder eine ärztliche Bestätigung über eine in den letzten 180 Tagen überstandene Infektion mit SARS-CoV-2, die molekularbiologisch bestätigt wurde, oder

b) Absonderungsbescheid, wenn dieser für eine in den letzten 180 Tagen vor der vorgesehenen Testung nachweislich mit SARS-CoV-2 infizierte Person ausgestellt wurde;

3. „2,5G-Nachweis“ (geimpft, genesen oder negativ PCR-getestet): Nachweis gemäß Z 1 oder 2 oder ein Nachweis einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines molekularbiologischen Tests auf SARS-CoV-2, dessen Abnahme nicht mehr als 72 Stunden zurückliegen darf;

4. „3G-Nachweis“ (geimpft, genesen oder negativ getestet): Nachweis gemäß Z 1 bis 3 oder ein Nachweis

a) einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines Antigentests auf SARS-CoV-2, dessen Abnahme nicht mehr als 24 Stunden zurückliegen darf,

b) über ein negatives Ergebnis eines SARS-CoV-2-Antigentests zur Eigenanwendung, der in einem behördlichen Datenverarbeitungssystem erfasst wird und dessen Abnahme nicht mehr als 24 Stunden zurückliegen darf,

c) über neutralisierende Antikörper, der nicht älter als 90 Tage ist, oder

d) gemäß § 4 Z 1 der COVID-19-Schulverordnung 2021/22 (C-SchVO 2021/22), BGBl. II Nr. 374/2021, (Corona-Testpass)


Für Patient*innen und Klient*innen gilt die 3G Regel nicht. Es ist jedoch zu beachten, dass gemäß §11 (2) Patienten, Besucher und Begleitpersonen Orte, an denen Gesundheitsdienstleistungen erbracht werden, nur betreten dürfen, wenn sie in geschlossenen Räumen eine Maske tragen.

Für Schwangere ist das Tragen eines einfachen Mund-Nasen Schutzes ausreichend.

Rückfragen bitte an Ihre zuständige Landesgeschäftsstelle oder an infocorona@hebammen.at


Update 6.7.2021:

MKP-Beratungsgespräche müssen wieder zwischen 18. und 22. SSW erfolgen

Die ÖGK hat uns informiert, dass Mutter-Kind-Pass Beratungsgespräche wieder in der dafür vorgesehenen Zeit zwischen 18. und 22. SSW zu erfolgen haben und dass sie wieder persönlich durchgeführt werden müssen.

Die Möglichkeit der telemedizinischen und/oder telefonischen Betreuung vor und nach der Geburt bleiben vorerst noch aufrecht.

Während der Corona Pandemie hatte die ÖGK akzeptiert, dass MKP-Hebammen-Beratungen bis zum Geburtstermin durchgeführt und mit der ÖGK abgerechnet werden können. Diese Corona Ausnahmeregelung endet nun. 

Jedoch gilt noch bis 31.7.: Die Beratungen, die aufgrund der Pandemie während der entsprechenden Frist nicht durchgeführt werden konnten, in der Folge jedoch nachgeholt werden/wurden, können kulanter Weise noch bis 31.07.2021 mit der ÖGK verrechnet werden.

Das Schreiben der ÖGK können Sie hier im Hebammenportal nachlesen.

Bitte beachten Sie die neuen Corona Regelungen, die ab 1.7.2021 gelten, nachzulesen auf der Webseite des Sozialministeriums:

https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Coronavirus---Aktuelle-Maßnahmen.html#corona-regelungen-ab-1-juli

Die wichtigsten Regeln in aller Kürze:

Die 3-G-Regel ist der Dreh- und Angelpunkt für die weitere Sicherheit.

Die 3-G-Regel gilt weiterhin in der Betreuung von Familien.

Für ungeimpfte Hebammen bleibt die wöchentliche Testung (Antigen-Test oder PCR-Test) aufrecht.

Bei Gesundheitsdienstleistungen (Hausbesuche, Beratungsgespräche,…) besteht trotz 3-G-Regel eine Verpflichtung von Mund-Nasen-Schutz.

Kurse können mit der Voraussetzung von 3-G durchgeführt werden, es gibt keine Abstandsregelung mehr.


Update 18.5.2021:

Das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz hat neue Informationen veröffentlicht:

Empfehlungen zu Schutzmaßnahmen und Besuchsregelungen in der Geburtshilfe

Sie können dieses Dokument des Ministeriums hier im Hebammenportal downloaden.  

Handlungsempfehlung für niedergelassene nichtärztliche Gesundheitsberufe - Coronavirus SARS-CoV-2 (COVID-19) 

Sie können dieses Dokument des Ministeriums hier im Hebammenportal downloaden. 


ÖHG-Newsletter vom 25.1.2021

Ab heute: Maskenpflicht, Testpflicht, Mindestabstand

Ab Montag, 25.1.2021, gelten neue Bestimmungen im Umgang mit der Corona Pandemie, die auch uns Hebammen betreffen:

Hebammen müssen sich ab heute wöchentlich testen lassen. In allen Bundesländern wurden Teststationen eingerichtet, wo Sie kostenlos einen AG Test durchführen lassen können. 

Als Angehörige eines Gesundheitsberufs müssen Sie jedoch trotz negativen Testergebnisses und bereits erfolgter Impfung gegen Covid-19 eine FFP2 Maske tragen. (Quelle: Coronavirus - Aktuelle Maßnahmen (sozialministerium.at))

Sollten Sie Geburtsvorbereitungskurse durchführen, so ist außerdem darauf zu achten, den vorgeschriebenen Mindestabstand von 2 Metern zwischen haushaltsfremden Personen einzuhalten. Die Hebamme und ggf. der anwesende Partner / die Partnerin haben während der Veranstaltung durchgängig eine FFP2 Maske zu tragen. Für die Schwangere ist ein eng anliegender, den Mund- und Nasenbereich abdeckender Schutz ausreichend. Ein Präventions– und Hygienekonzept sollte in schriftlicher Form vorliegen.

Dasselbe Vorgehen gilt für Rückbildungskurse.

Weiters möchten wir Sie darüber informieren, dass nach Einschätzung des Covid-19-Krisenstabes im Gesundheitsministerium die Leitung von Stillgruppen und Babymassage Kurse als Dienstleistungen zu Aus- und Fortbildungszwecken anzusehen sind und daher jeweils nur gegenüber einer Person oder Personen aus demselben Haushalt erbracht werden dürfen. 

Wenn Sie dazu Fragen haben, dann schicken Sie uns bitte ein E-Mail an: infocorona@hebammen.at 


24.1.2021

Aktuelle Informationen und Links zur Corona Schutzimpfung 

Das Österreichische Hebammengremium unterstützt die österreichische Impfstrategie und die Aktion „Österreich impft“, da wir dies als  wichtigen Schritt zur Beendigung der aktuellen Covid-19 Pandemie sehen.

Wir Hebammen sehen es als unsere professionelle und ethische Pflicht, nicht nur uns selbst als Gesundheitspersonal vor einer möglichen Erkrankung zu schützen, sondern vor allem sind wir auch dem Schutz der uns anvertrauten Frauen und Neugeboren und ihrer Familien verpflichtet.

Folgende Stellungnahmen der ÖGGG empfehlen wir Ihnen zu lesen. Mit Klick auf den Titel kommen Sie zum PDF der Stellungnahme, das wir hiermit Hebammenportal zum Download für Sie bereithalten:

Stellungnahme der OEGGG zum Tragen einer FFP2-Maske während der Schwangerschaft

Stellungnahme der OEGGG zum Thema COVID-19 Impfung für Frauen mit Kinderwunsch, Schwangere und stillende Frauen


ÖHG-Newsletter vom 19.1.2021

Gesundheitsministerium stellt klar: Geburtsvorbereitungskurse sind erlaubt 

Wir haben heute erfreuliche Nachrichten für Sie: 

Das ÖHG hat nach Austausch mit dem Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz eine neue Klarstellung zur Abhaltung von Geburtsvorbereitungskursen durch Hebammen erreichen können. Wir freuen uns, dass die Gespräche erfolgreich waren, und dürfen Sie über folgendes zukünftiges Vorgehen informieren.

Geburtsvorbereitungskurse sind als Gesundheits- und Pflegedienstleistungen nach § 5 der aktuell gültigen 2. COVID-19-Notmaßnahmenverordnung erlaubt.

Folgende Regelungen gelten hierfür:

· Gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ist ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten.

· Kund*innen haben eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und eng anliegende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen.

· Der/die Betreiber*in hat sicherzustellen, dass er/sie und seine/ihre Mitarbeiter*innen bei Kund*innenkontakt eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und eng anliegende mechanische Schutzvorrichtung tragen, sofern zwischen den Personen keine sonstige geeignete Schutzvorrichtung zur räumlichen Trennung vorhanden ist, die das gleiche Schutzniveau gewährleistet.

Weiters möchten wir Sie darauf hinweisen, dass zwei verpflichtende Maßnahmen in Vorbereitung sind: das Tragen einer FFP2-Maske und die Ausdehnung des Mindestabstands auf 2 Meter. Bitte berücksichtigen Sie das bei Ihrer möglichen Planung. 

Wenn Sie dazu Fragen haben, dann schicken Sie uns bitte ein E-Mail an: infocorona@hebammen.at 


Frühere Informationen finden Sie im Newsletter Archiv hier im Hebammenportal. 

Betrifft: Einkommensentgang durch Corona
Welche Hebammen jetzt Hilfe bekommen und wie man sie beantragt