Betrifft: den guten Ruf von Hebammen

Liebe Kolleg*innen!

Hebammen, die sich nicht an Covid-Maßnahmen halten, verstoßen gegen ihre Berufspflichten als Hebamme! Wir sind als Gesundheitsberuf verpflichtet, uns an gültige Gesetze und Verordnungen zu halten und auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse zu arbeiten. Dies ist im § 6 Hebammengesetz verankert und nachzulesen.

Die allermeisten von uns tun das auch, jeden Tag, und auch in schwierigen Situationen. Darauf gründet der gute Ruf von Hebammen und das Vertrauen, das die Frauen uns entgegenbringen. 

Ich zähle es zu meinen Aufgaben als Präsidentin des ÖHG, diesen guten Ruf von Hebammen zu bewahren. In letzter Zeit häufen sich jedoch die Beschwerden über das Verhalten von Hebammen, die sich nicht an die jeweils gültigen Covid-Maßnahmen halten und dies auch öffentlich kundtun. Das ÖHG ist verpflichtet, in solchen Fällen die Sachlage zu überprüfen und gegebenenfalls weitere Schritte zu setzen.

Ich ersuche Sie, weiterhin regelmäßig die neuesten Informationen im Login Bereich der ÖHG Website bzw. die Fachinformationen auf der Website des Sozialministeriums nachzulesen.

Das vergangene Jahr war für uns alle eine große Herausforderung und ist es auch immer noch. Als Präsidentin des ÖHG möchte ich Ihnen für Ihre großartige Arbeit, Ihr Engagement und Ihr Durchhaltevermögen im letzten Jahr meinen aufrichtigen Dank aussprechen. 

Mit freundlichen Grüßen

Gerlinde Feichtlbauer

Präsidentin des Österreichischen Hebammengremiums


Versendet per ÖHG Newsletter am 21.5.2021


Als Ergänzung weisen wir Sie auf aktuelle Medienberichte hin:

Der Standard, online, am 18.5.: Website listet Beisln für Impfgegner und Testverweigerer auf

Der Standard, online, am 19.5.: Was hinter dem Firmenverzeichnis für Corona-Maßnahmengegner steckt


Die Presse, 20.5.2021:

Corona-Schutzimpfung
Aktuelle Informationen und Links